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Stromkosten: Anbieter und Alternativen

Energie ist die wesentliche Voraussetzung für Wohlstand. Strom - also elektrische Energie - spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn Strom lässt sich leicht transportieren. Naja, relativ leicht. Die Stromversorgung in Deutschland ist über einige große und viele regionale Anbieter geregelt. Es herrschen die Gesetze der Marktwirtschaft: neben Angebot und Nachfrage bestimmen die Wettbewerber mit dem Bulen um Kunden die Strompreise.

Es ist also nicht verkehrt, von Zeit zu Zeit über einen Stromanbieter-Wechsel nachzudenken und sich zu erkundigen, welche Anbieter zur Zeit die günstigsten Konditionen bieten.

Deutsche Energiewende

Atomstrom - Nein Danke!
Atomstrom - Nein Danke

Die deutsche Politik hat - mit breiter Unterstützung der Bevölkerung - die Energiewende beschlossen. Atomkraftwerke - und damit Atomstrom - sind ein Auslaufmodell. Stattdessen setzt man in Deutschland aus gutem Grund zunehmend auf alternative bzw. regenerative Energien wie Solorstrom, Wasserkraftstrom oder Windkraft-Strom.

Man kann sich den Strommix - also die Quellen, aus denen man Strom beziehen möchte - bei den meisten Anbietern auswählen. Auch wenn das viele anzweifeln, weil der Strom ja faktsich doch nur aus der Steckdose käme, macht es absolut Sinn, sich das genau zu überlegen. Selbst wenn das den Strompreis für eine Übergangszeit erhöht. Energiewende heißt eben auch, dass Energie mehr kostet. Im Interesse unserer Kinder und Enkel sollte uns das Wert sein.

Strom duch Kernspaltung (Atomenergie)

Atomenergie
Atomenergie

Die Stromgewinnung mit Hilfe von Kernkraftwerken hat einen großen Vorteil: Atomstrom ist immer verfügbar - unabhängig von Tages oder Jahreszeit, von Wind und Wetter. Aber die Atomenergie hat zwei große Probleme: sie erzeugt radiaktiven Abfall, für den es immer noch keine Endlager-Lösung gibt. Und außerdem sind Atomkraftwerke anfällig für Störungen aller Art bis hin zum Supergau: der unkontrollierten Kernschmelze mit anschließender Explosion des reaktors. Aus diesem Grund hat sich die deutsche Gesellschaft mehrheitlich von der Atomenergie verabschiedet.

In einem Übergangszeitraum von einigen Jahren / Jahrzehnten werden die Stromerzeuger von Atomenergie auf alternative, regenerative Energien umsteigen (müssen).

Strom durch Windkraft (Windenergie)

Windenergie
Windenergie

Windkraft hat für uns in Deutschland (aus heutiger Sicht) das größte Energiepotential, das wir uns nutzbar machen können. Gerade an den Küsten sind mittlerweile große Windkraft-Anlagen entstanden, die inzwischen einen bedeutenden Anteil am Strom-Mix in Deutschland haben.

Mit Offshore-Anlagen (riesige Windräder in großer Anzahl) in der Nordsee kann man mittelfristig so viel Strom wie mit mehreren Atomkraftwerken erzeugen. Allerdings hat diese Energieform den Nachteil, dass sie eben vom Wind abhängig ist.

Strom durch Sonnenstrahlung (Solarenergie)

Solarenergie
Solarenergie

Die Sonnenstrahlung bietet mittel- und langfrist vermutlich die höchste Energiemenge. Die Frage ist, wie effizient sie in Solaranlagen in Strom umgewandelt werden kann. Denn natürlich verbraucht der Bau von Kraftwerken selber Energie - und um auf eine positive Bilanz zu kommen, muss sich die Anlage entsprechend rentieren. Hier gibt es beim Thema Solarstrom noch ein großes Forschungs- und Entwicklungspotential. Der Hauptnachteil der Solarenergie ist natürlich, dass sie sich nur bei Sonneneinstrahlung (Tag, unbewölkt) nutzen lässt.

Strom durch Wasserkraft (Hydroenergie)

Wasserkraft
Wasserkraft

Auch Wasserkraftwerke haben im Mix der alternativen, regenarativen Energien ein großes Potential. Im Gegensatz zur Windenergie oder Solarenergie ist Wasser dauerhaft in Bewegung. Diese Kraft des Wassers kann man sowohl an Flüssen mit starker Strömung (z.B. dem Rhein), als auch in Bergen, wo man Stauseen anlegen kann, als auch an der Nordseeküste nutzen, wo dank der Gezeiten starke Strömungen entstehen. Obwohl Wasserkraftwerke nur an relativ wenigen Orten zur Stromversorgung beitragen können, ist die Wasserkraft ein unverzichtbaren Bestandteil des zukünstigen Energie-Konzeptes in Deutschland - gerade weil Wasser weder von Wind noch Tageszeit abhängt.

Strom-Transport

Strom wird in aller Regel nicht dort benötigt, wo er produziert wird. Deutschland ist ein Flächenland, und Millionen von Menschen leben an Orten, die weit entfernt sicht von Kraftwerken. Glücklicherweise fließt elektrischer Strom (daher leitet sich ja auch der Name ab). Es sind also "Nur" entsprechende Stromleitungen erforderlich, die den Strom von A nach B transportieren bzw. fließen lassen. Um die Stromrassen gibt es jedoch regelmäßig und dauerhaft Streit.

Im Rahmen der Energiewende wurde deutlich, dass die bisherigen Strom-Hochburgen im Süden Deutschlands keine Zukunft mehr haben. Stattdessen lassen sich regenerative Energien viel eher in den nördlichen Bundesländern nutzen. Es sind also entsprechende Stromtrassen, die von Norden nach Süden führen, erforderlich. Aber vor allem Bayern sträubt sich gegen die entsprechenden Trassen.

Stromspeicherung

Die größte Herausforderung auf dem Weg hin zur regenerativen Stromgesellschaft ist sicherlich das Thema Speicherung. Bislang gibt es noch keine wirklich effizienten Speichermöglichkeiten für Strom. Was im kleinen Stil in Form von Battarien funktioniert, ist noch nicht im großen Rahmen möglich. Aber aufgrund der eingeläuteten Energiewende wird mit Hochdruck an entsprechenden Speichersystemen geforscht - und es ist eine Frage der Zeit, wann wir entsprechend gute und große Stromspeicher-Anlagen haben werden.

Ökostrom - ohne Atomstrom geht es (noch) nicht

Viele Menschen sind daran interessiert, schon heute keinen Atomstrom mehr zu beziehen. Aber wie geht das überhaupt? Der Strom kommt doch aus der Steckdose, und in das allgemeine Stromnetz fließt doch Strom von allen verfügbaren Kraftwerken mit ein. In der Nacht oder bei Windstille und bewölktem Himmel würde mangels Speichermöglichkeiten das Stromnetz nicht ausreichend versorgt - es käme zu Stromausfällen. Folglich werden in diesen Zeiten die Atomkraftwerke hochgefahren.

Wie kann es also sein, dass man als Kunde "Ökostrom" beziehen kann, also soclhen ohne Atomstrom-Anteil? Im Grunde geht das gar nicht. Man schließt den Vertrag nur eben mit einem Anbieter, der einen entsprechenden Anteil Strom produziert und einfleißen lässt. Wenn der Anbieter nicht ausreichend Strom einspeisen kann, kauft er von anderen Anbietern etwas hinzu.

Wenn man ehrlich mit sich selbst ist, müsste man alle elektrischen Geräte in den Zeiten abschalten, wenn keine regenerativen Energie genutzt werden können.

Strom-Vergleich

Strom ist in Haushalten und Betrieben ein großer Kostenfaktor. Es ist also sinnvoll, sich aus der großen Zahl von Stromerzeugern den günstigsten Anbieter herauszusucehn, der den Strom-Mix anbietet, den man haben möchte. Es gibt eine Reihe von Tools und Vergleisportalen, die entsprechende Vergleichstabellen erstellen und anbieten.

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. In Kürze werden Sie hier einen unabhängigen Vergleichsrechner finden, mit dem Sie die Strompreise und -konditionen der einzelnen Anbieter miteinander vergleichen können.

Atomstrom - Nein Danke!Stromvergleich : günstig muss nicht billig sein!

 

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